Schäden am Haus?
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| Bauschäden |
| In Deutschland werden jährlich rund 400.000 Baumassnahmen genehmigt. Um sicherzugehen, dass die Baumassnahmen qualitativ einwandfrei sind, vertraut der Bauherr auf seinen Architekten und häufig auf einen eigens beauftragten Bauleiter.Trotzdem treten immer wieder Baumängel und -schäden auf, deren Beseitigungen aufwendig und teuer sind. Experten schätzen den Verlust, der jährlich durch Baumängel entsteht, auf etwa 16 Milliarden DM! Der TÜV Rheinland ermittelte in einer Studie, dass jeder Neubau circa 10 Mängel aufweist (Westfalen Blatt, 16.05.1998). |
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| Die fünf häufigsten Mängel an Neubauten |
Schäden jeweils in % bei allen erfassten Neubauten |
||
Kellerabdichtung
|
50% | |
Dachkonstruktion |
50% | |
Fenster und Türen |
35-40% | |
Putz und Fassade |
30% | |
| 10-15% | ||
| Gemäß dieser Studie des TÜV Rheinland / Berlin-Brandenburg stehen an erster Stelle der Neubaumängel Schäden an der Kellerabdichtung sowie im Bereich der Dachabdeckung. |
| Viele Mängel treten dabei erst nach einiger Zeit zutage, häufig erst dann, wenn die Gewährleistungsfrist abgelaufen ist. Die Schadenbeseitigung geht dann voll zu Lasten des Bauherrn. Das Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau stellt in einem Bauforschungsbericht (IRB-Verlag, F 2122) fest, daß die meisten dieser Schäden durch sogenannte "kleine Nachlässigkeiten in Planung und/oder Ausführung" verursacht werden. |
| Dies kann sich jedoch für den Bauherrn sehr unangenehm bemerkbar machen, da sich viele Mängel nur mit großem technischem und finanziellem Aufwand beheben lassen. So ist laut dem 3. Bauschadensbericht der Bundesregierung fast jeder 5. Neubau undicht. Ähnlich häufig sind die Mängel in den Bereichen Dach, Türen und Fenster, an der Fassade sowie beim Schall- und Wärmeschutz. |
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